<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><HR><STRONG>Auszug aus den FIDE Schach-Regeln</STRONG><P><B>Artikel 3: Die Gangart der Figuren</B><P><I>3.5 König</I><P>a) Der König hat zwei verschiedene Gangarten:<P>I) Er zieht auf ein beliebiges angrenzendes Feld, das nicht von einer oder mehreren gegnerischen Figuren angegriffen wird, oder<P>(II) er »rochiert«. Die »Rochade« ist ein Zug des Königs und eines der gleichfarbigen Türme auf derselben Reihe. Sie gilt als ein einziger Zug und wird folgendermaßen ausgeführt: Der König wird von seinem Ursprungsfeld um zwei Felder in Richtung des Turmes hin versetzt; dann wird dieser Turm über den König hinweg auf das Feld, das der König soeben überquert hat, gesetzt.<P>1.) Die Rochade ist regelwidrig,<BR> (a) wenn der König bereits gezogen hat, oder<BR> (b) mit einem Turm, der bereits gezogen hat.<BR>2.) Die Rochade ist vorübergehend verhindert:<BR> (a) wenn das Standfeld des Königs oder das Feld, das er überqueren muß, oder sein Zielfeld von einer oder mehreren gegnerischen Figuren angegriffen wird,<BR> (b) wenn sich zwischen dem König und dem Turm, mit dem rochiert werden soll, eine beliebige Figur befindet.<P>b) Ein König »steht im Schach«, wenn er von einer oder mehreren gegnerischen Figuren angegriffen wird, auch wenn diese selbst nicht ziehen können. Das Ansagen eines Schachgebotes ist nicht obligatorisch. Ein Spieler darf keinen Zug machen, der seinen König ins Schach führt oder im Schach stehen läßt.<P><B>Artikel 4: Die Ausführung der Züge</B><P>4.1 Jeder Zug muß mit einer Hand allein ausgeführt werden.<P>4.2 Vorausgesetzt, daß er seine Absicht im voraus bekannt gibt (z.B. durch die Ankündigung "j'adoube"), darf der Spieler, der am Zug ist, eine oder mehrere Figuren auf ihren Feldern zurechtrücken. <P>4.3 Berührt der Spieler, der am Zug ist - außer im Fall des Artikel 4.2 - absichtlich auf dem Brett <P>a) eine oder mehrere Figuren derselben Farbe, muß er die zuerst berührte Figur, die gezogen oder geschlagen werden kann, ziehen oder schlagen; oder <P>b) je eine Figur beider Farben, muß er die gegnerische Figur mit seiner Figur schlagen oder, falls dies regelwidrig ist, die erste berührte Figur, die gezogen oder geschalgen werden kann, ziehen oder schlagen. Fehlen Beweismittel, so gilt, daß die eigene Figur vor der gegnerischen Figur berührt worden ist. <P>4.4 a) Wenn ein Spieler absichtlich einen Turm und danach seinen König berührt, darf er mit diesem Turm in diesem Zug nicht rochieren; Artikel 4.3 ist dann anzuwenden. <P>b) Wenn ein Spieler, in der Absicht zu rochieren, seinen König oder König und Turm zugleich berührt, die Rochade aber auf dieser Seite regelwidrig ist, muß der Spieler entweder auf der anderen Seite rochieren, vorausgesetzt, daß die Rochade auf jener Seite zulässig ist, oder seinen König ziehen. Falls der König keinen regelmäßen Zug zur Verfügung hat, darf der Spieler einen beliebigen regelmäßen Zug ausführen. <P>4.5 Falls keine der berührten Figuren gezogen oder geschlagen werden kann, darf der Spieler einen beliebigen regelgemäßgen Zug ausführen. <P>4.6 Wenn der Gegner gegen Artikel 4.3 oder 4.4 verstößt, kann der Spieler dies nicht mehr beanstanden, nachdem er selbst absichtlich eine Figur berührt hat. <P>4.7 Wenn in einem regelgemäßen Zug oder als Teil eines regelgemäßen Zuges eine Figur auf einem Feld losgelassen worden ist, kann sie nicht mehr auf ein anderes Feld gezogen werden. Der Zug gilt als auf dem Brett ausgeführt, wenn alle anwendbaren Anforderungen von Artikel 3 erfüllt worden sind.<HR></BLOCKQUOTE><P>Da man schlecht König und Turm am PC gleichzeitig bewegen kann, wird der König bewegt und der Turmzug erfolgt automatisch (und damit quasi gleichzeitig), ohne daß der Spieler den Turm von Hand setzen muß.<p>[ 24.09.2001: Beitrag editiert von: Hörnchen ]